Unabhängige Finanzberatung,
unabhängige Versicherungsberatung?

Mein Berater ist unabhängig! Oder?

‍‍
Immer wieder sagen mir Kunden und sind sich sicher, dass Namen wie beispielsweise DVAG oder AWD
(heute Swiss Life Select) etc. Ihnen unabhängige Beratung bieten. 

Dem ist in vielen Fällen mit 3-4 Buchstaben nicht so. Dies sei nur an einem Beispiel aufgezeigt:

Die DVAG ist exclusiver Vertrieb des Generali Konzerns. https://www.generali.de/umfirmierung/ Die Produkte der Gesellschaften vermitteln exklusiv die Vermögensberaterinnen und Vermögensberater der Deutschen Vermögensberatung Unternehmensgruppe.

Die Unternehmen heißen:

Generali Deutschland Versicherung AG (bis Oktober 2019 AachenMünchener Versicherung AG).
Generali Deutschland Lebensversicherung AG (bis zum 26. Juni 2020 AachenMünchener Lebensversicherung AG).
Generali Deutschland Krankenversicherung AG (bis zum 26. Juni 2020 Central Krankenversicherung AG).

Ist das unabhängige Beratung?

Dies sieht bei den oben genannten und anderen ähnlich aus.

Also so richtig unabhängig ist das nicht!

So ist es bei UNS, der SaFiVe GmbH & Co.KG

Keine Abhängigkeiten. Keine Darlehen bei einer Bank oder Beteiligungen an Unternehmen oder Banken. Keine Beteiligungen an einem anderen Unternehmen.

100% von UNS gehört UNS! Nur so können wir aus unserer Sicht unabhängig am Markt agieren und wirklich Ihre Interessen im Auge haben. Wir sind Versicherungsmakler und Finanzberater, unabhängig und frei. 

Wie ist dies bei Ihrem bisherigen Versicherungsvermittler geregelt?
Fragen Sie einmal nach.


Das sind die Unterschiede:

Der Versicherungsvertreter

Sehr oft zu finden, er trägt das Logo eines Unternehmens.  Er ist bei einem Versicherer angestellt oder Handelsvertreter gem. § 84 Handelsgesetzbuch (HGB) und vermittelt ausschließlich für dieses. 

Vorteile:

Der Berater kennt seine Produkte genau. Durch die begrenzte Anzahl der Tarife sollte der Vertreter alle Fragen zum Produkt und den passenden Bedingungen beantworten können.

Nachteile:

Er kann dem Kunden eben nur die Produkte des eigenen Unternehmens anbieten. Da dieser Vertreter Provision bekommt, werden oft nur die guten Seiten eines Produktes gezeigt und hervorgehoben, klar – denn er möchte, muss ja etwas verkaufen. Rechtlich gesehen steht der Versicherungsvertreter auf der Seite des Versicherers (siehe auch § 84 HGB)

Vorurteile:

Viele glauben, der Vertreter kann im Schaden-/Leistungsfall bestimmt »was drehen«. Er hat im eigenen Unternehmen ja gute Kontakte und oftmals sitzt dieser auch direkt vor Ort. So glaubt der Kunde (oder es wird ihm so verkauft), dass alles viel besser, schneller und einfacher geht. Leider ist das ein Trugschluss. Es gibt eindeutige Bedingungen und die Abrechnung erfolgt zentral beim Versicherer. Daher ist es auch völlig egal, ob der Berater bei Ihnen um die Ecke sitzt oder per Telefon, Mail oder Internet für Sie erreichbar ist – allein das ist wichtig.

Der Mehrfachagent

Wie schon der Versicherungsvertreter ist der Mehrfachagent rechtlich gesehen ein Versicherungsvertreter, nur eben nicht für eine Versicherungsgesellschaft, sondern für zwei, drei oder 100 Versicherungsgesellschaften. Der Mehrfachagent ist eine deutsche Eigenart, die es im sonstigen europäischen Raum nicht gibt. Wie der Versicherungsvertreter muss der Mehrfachagent Ihnen alle Fragen korrekt beantworten, aber auf keine Fragen hinweisen, die nicht gestellt werden. Anders als der Versicherungsmakler ist er nicht Sachwalter des Kunden, sondern steht auf der Seite des Versicherers.

Der Versicherungsmakler

Vorteile:

Der Versicherungsmakler steht rechtlich auf der Seite des Kunden und ist nur diesem verpflichtet. Er ist »Sach(ver)walter« des Kunden und muss sich für diesen einsetzen, notfalls auch gegen den Versicherer. Der Makler wählt aus allen Tarifen und Angeboten des Marktes den passenden Schutz für seinen Kunden aus und besorgt diesen bei dem entsprechend passenden Unternehmen. Er ist nicht an ein Unternehmen gebunden.

Nachteile:

Was nützt es, aus »den Tarifen des Marktes« auswählen zu können, wenn der Makler nicht weiß, was es gibt. Auch ein Makler ist nicht per se gut oder schlecht. Entscheidend ist hier die Qualifikation, Erfahrung und Marktkenntnis. Auch ein Makler kann nicht alle Gebiete abdecken. Achten Sie daher auf eine ausreichende Ausbildung, ein gutes Netzwerk des Maklers und fragen Sie auch gerne nach Referenzkunden. Auch ein gutes Indiz ist, wie das Beratungsgespräch vorbereitet wird.

Vorurteile:

Am häufigsten hört man die Aussage: »Der Makler vermittelt mir doch auch nur das, was ihm die meiste Courtage bringt.« Wenn Sie dieses Gefühl bei »Ihrem« Makler haben, wechseln Sie ihn, am besten schnell. Dies ist keine Basis für eine langfristige Zusammenarbeit. Der Makler sollte Ihnen aufzeigen, welche Vor- und Nachteile bestimmte Tarife und Angebote haben und dann mit Ihnen gemeinsam entscheiden, was auf Ihren Bedarf passt. Tut er dies, so werden Sie schnell sehen, dass die Courtage, die er bekommt, nicht im Vordergrund steht, denn Sie gemeinsam finden den passenden Tarif. Auch sollte er langfristig und vorausschauend Ihre Finanzangelegenheiten im Blick haben.

Fazit:

Wie in jeder Branche – oder besonders in der Finanz- und Versicherungsbranche – gibt es auch viele »schwarze Schafe«. Viele Berater (vollkommen egal welcher Typ) sehen beim Kunden oftmals das Verkaufen anstatt  die Beratung. 

Dabei lässt sich mit guter, ehrlicher und freier Beratung nach wie vor auch faires Geld verdienen.

Sollten Sie dazu Fragen haben, wenden Sie sich gerne an mich.

.

Ihre Marie Christina Schröders
Sachverständige für Finanzen und Versicherungen
und Versicherungsmakler in Aschaffenburg und Umgebung